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Biographie

Künstlername: Spike

geboren am: 28.02.1980

Adresse: Anfrage per E-Mail oder Telefon

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Grösse: 180 cm

Konfektionsgröße: M - L

Maße: 105 - 68 - 89

Schuhgröße: 44

Besonderheiten: Trible - Tattoo auf dem Rücken/den Schulterblättern, Kette mit Kreuz

Karriere:

Nun bin ich schon 5 Jahre in der Branche tätig und gehe in das 6 Jahr. Ich habe so ziemlich alle Höhen und Tiefen erlebt, die man erleben kann. Spurlos geht das ganze nicht an einem vorbei. Hier also ein kleiner Rückblick, etwas aktuelles und ein kleiner Blick in die Zukunft.

Kapitel 1 - Der Anfang

Los ging es im Juli 2001. Ich war als Gast im M-Berlin mit meinem besten Kumpel. Dort fand der sogenannte "German GoGo-Contest" statt, welcher durch ganz Deutschland reiste und auch ein paar Stationen in Berlin und Brandenburg hatte. Im Laufe des Abends trinkt man dann etwas über den Durst, was mein Freund schamlos ausnutzte. Er meldete mich für diesen Contest an. Folgenschwere Entscheidung, wie man ja heute weiß.

Im leicht angeheiterten Zustand fanden meine 3 ersten Auftritte mit grauer Hose und rosa Plüsch am Arm statt. Nicht nur, dass ich äußerlich damals noch nicht die Wucht war, so super war mein Tanzen bestimmt auch noch nicht.

Aber ich hatte gefallen gefunden am Tanzen auf der Box. Weitere 3 Stationen des German GoGo Contests in Berlin und Brandenburg wurden absolviert. Immer mit dem gleichen Ergebnis, das ich leer ausgegangen bin.

Anschließend bewarb ich mich September 2001 bei Berlin Entertainment, machte dort weitere Contests im September 2001 in Neuruppin und im Dezember 2001 in Rauen mit. Das Erscheinungsbild änderte sich langsam, bräune und Pflege sowie Kostüme kamen hinzu. Jedoch war das ganze noch lange nicht gut genug für einen GoGo-Tänzer. Von Berlin Entertainment kam dann auch das Schreiben, dass ich den Anforderungen eines GoGos nicht genüge.

Die nächste Station war die Diskothek Kudorf, dort wurde ich nach dem Vortanzen auf die Agentur Udo Borges Promotion verwiesen. Die könnten mir weiterhelfen wurde mir gesagt. Nach erfolgreichem Telefonat bekam ich weitere 2 Termine im Kudorf und einen Strip-Auftritt zum Weltfrauentag. Wir befinden uns mittlerweile im März 2002. Der erste kleine Erfolg währte jedoch nicht lange. Ich wurde von der Agentur nicht mehr gebucht, im Kudorf dürfte ich auch nicht mehr tanzen. Ich stand kurz davor, alles hinzuschmeißen und meine Karriere zu beenden. "Hat doch eh alles keinen Sinn" dachte ich mir.

Meine Mum hatte zufällig einen Bericht über die Gogoakademy gesehen und meinte, ich sollte es doch mal darüber probieren. Ich machte beim 2 Tage Workshop im April 2002 mit und hatte mit Esther eine tolle Trainerin, welche uns damals viel gelehrt hat. Und der Auftritt war natürlich: im Kudorf! Irgendwie wollte das Schicksal, dass ich da immer wieder hin muß. Nach einem tollen Wochenende stiegen meine Erwartungen. Ich hatte mittlerweile professionelle Fotos machen lassen und mich auch bei weiteren Agenturen beworben, ein großer Erfolg blieb jedoch aus.

Ich ging damals sehr gerne in das New World im A10 Center, und wieder mal mein bester Freund entdeckte einen Flyer mit der Aufschrift "08.06.2002 GoGo-Contest". Der Wendepunkt meiner Karriere.

Kapitel 2 - The New World Dancers

Die Discothek The New World hatte es satt, GoGos über eine Agentur zu buchen und wollte über diesen Contest ein festes Team an GoGos aufbauen. Das haben wir aber erst hinterher erfahren. Jedenfalls war die Idee des Teams sehr spontan gefasst worden. Kurz zum Contest: die besten 12-13 Tänzer wurden ins Team aufgenommen. Die "New World Dancers" waren geboren. Und ich war dabei. Ein tolles Klima herrschte untereinander. Es gab keinen Neid, man hatte das Gefühl, wir kannten uns schon ewig. Und ich hätte beinahe nicht beim Contest mitgemacht, weil ich mittlerweile dachte, nicht mehr vortanzen zu müssen..

Es folgten Auftritte im The New World und eine professionelle Ausbildung von einer Trainerin, meiner heutigen Kostümdesignerin Charlotte Pocher. Wir trainierten und hatten gleichzeitig Auftritte als GoGo und Promoter im The New World. Höhepunkt war zum Geburtstag im Dezember 2002 eine Show vor 2.000 Gästen mit 7 Akteuren - 2 Männern und 5 Frauen - in speziellen Kostümen, die für uns extra angefertigt wurden und mit jede Menge Pyrofeuer im Hintergrund. Ein unvergesslicher Abend. Ich hatte in diesem Jahr schon einiges erlebt neben dem New World, unter anderem ein Booking auf der Loveparade 2002, mal wieder bezahlte Auftritte im Kudorf und den holprigen Beginn von Strip & Table-Dance im M.E.C. Hannover..

Kapitel 3 - Strippen? Ich? Oh Gott! Niemals ich bin doch GoGo!

Tja, wie oft habe ich mittlerweile diesen Satz schon gehört. Und am Ende wechseln dann doch viele GoGos in die Strip-Branche um mehr Geld zu verdienen. Bei mir war das eher ein Zufall, dass ich damit angefangen habe. Ich wurde von einer Kollegin mit ins M.E.C. Hannover genommen. Es hieß: nur Tanzen. Vor Ort war dann von Table-Dance mit Ausziehen die Rede. Und da schlotterten meine Knie. Gut, ich hätte auch nein sagen können aber kneifen wollte ich dann doch nicht. Und so fing ich an zu tablen. Ich baute mit Hilfe einer Kollegin auch eine passende Stripshow auf. In 2003 wurde das M.E.C. Hannover zu einer festen Anlaufstelle, auch weil ich dort als fester Animateur gebucht wurde. Aber dazu später mehr.

Natürlich hatte ich mittlerweile ein festes Fitness Studio, wo ich mich fit hielt, ein Solarium, wo ich die nötige Bräune bekam und andere Ausgaben wie Kostüme und Assesoirs speziell bei meiner Kostümdesignerin. Mittlerweile befinden sich so ca. 20 Kostüme mit sehr hohem Wert in meinem Besitz. Die meisten davon sind Maßanfertigungen für meine Person.

Die New World Dancers wurden April 2003 aufgelöst, da kaum jemand noch zum Training gekommen ist. Der Kontakt zu den meisten Mitgliedern besteht aber heute noch. Wir werden immer die New World Dancers präsentieren, auch wenn sich unsere Wege getrennt haben. Und beim Lied "Lonelyness" von Tomcraft denken wir alle an das gleiche: unseren Choreo - Auftritt.

Anfang April 2003 wurde vom M.E.C. Hannover beschlossen, mich fest als Animateur zusammen mit meiner Kollegin Justyna aus Braunschweig zu buchen. Sozusagen ein Job auf Lebenszeit, damals jedoch erstmal auf Probe. Ich wechselte mein Kleingewerbe im Juni 2003 auf ein normales Gewerbe mit MWSt, da ich jetzt ja regelmäßige Einnahmen hatte und planen konnte.

Vom April 2003 - August 2003 war ich jedes Wochenende in Hannover, lernte auch unter anderem meine große Liebe kennen, woraus aber leider nichts langfristiges geworden ist. Da ich mich aber in Ausbildung zum Steuerfachangestellten befand, musste ich ab August 2003 kürzer treten und den Animations - Job in Hannover einstellen, da ich mich auf meine Prüfungen vorbereiten musste. Es kamen im 4. Quartal 2003 wieder vermehrt Auftritte im New World und auch neue Stationen hinzu. Alles im Allem ein erfolgreiches Jahr 2003 mit jeder Menge neuen Erfahrungen. Um es kurz zu erwähnen, ich habe meine Pfüfung zum Steuerfachangestellten mit "Gut" abgeschlossen.

Kapitel 4 - das entstehen der SpikeDance Tanzschule

Ich begann unter anderem für eine Agentur zu modeln und tänzerische Modenschauen mitzumachen. Dadurch lernte ich das "modeln" und jede Menge toller Choregraphien. Tänzerisch habe ich mich in der Zeit immer mehr weiterentwickelt, auch Kurse beim Ballettzentrum Berlin bei Manú mitgemacht. Das Choreotraining festigte und erweiterte meine Fähigkeiten. Die Kostüme mehrten sich, neue Stripshows wurden produziert. Ich begann mich mehr und mehr selbst zu vermarkten unter anderem auch durch meine eigene Homepage. Und es gab auch jede Menge Leute, die sich bei mir vorstellten und GoGos werden wollten. Nach einem traumatischen "Ich tanze mal bei dir vor" Erlebnis in zwei Diskotheken beschloß ich kurzer Hand, es mal als Trainer zu versuchen und gab eine Stunde Unterricht. Die Resonanz war so groß, dass ich mich entschloß, in meinem Fitness Studio regelmäßigen Unterricht zu geben. SpikeDance war geboren. Ich entwarf in meiner Freizeit Choreographien und brachte diese 2Mal in der Woche verschiedenen Schülern zu einem niedrigen Beitrag bei. Und wie es so ist, durch das geben von Unterricht wird man ja selbst sauberer und besser, auch weil man den Schülern immer ein gutes Vorbild sein möchte. Ich wurde von meinem Chef im Steuerbüro wegen persönlicher Differenzen - auch weil ich angefangen habe, Unterricht zu geben - gekündigt. Im Juni 2004 war ich dann mit der GoGoakademy auf Ibiza für eine Woche, habe dort in tollen Clubs getanzt und mich auch mal ein bißchen erholt. Im September 2004 begann ich in der T.U.R.M. Erlebniscity Oranienburg zu arbeiten. Ich kümmerte mich um eine Party, die sogenannte Beachparty, welche 1Mal im Monat stattfand. Somit leitete ich indirekt eine eigene Diskothek oder größere Veranstaltung. Dieses tat ich bis Anfang 2005, bevor ich wegen zu wenig Geld und zu hoher Belastung durch das Tandem zusammen mit dem Geben von Kursen in meinem Studio gekündigt habe. Die SpikeDance Tanzschule wuchs und wuchs, ich bildete eine eigene Crew, damit meine Schüler das Gleiche an Zusammenhalt und Freundschaft erfahren sollten wie es bei uns - den New World Dancers - der Fall war, besorgte Ihnen jede Menge bezahlte Auftritte und Contests und arbeitete fleißig zu Hause am PC. Vor allem schlief ich sehr wenig. Doch irgendwann sagt dir dein Körper, dass du kürzer treten sollst. Auf die leichte oder auf die harte Tour..

Kapitel 5 - das war dann wohl doch etwas zuviel des Guten..

Die Branche geht ja nicht spurlos an einem vorbei. Die hohe Belastung mit fehlendem Ausgleich und wenig Schlaf wurde mir zum Verhängnis. Nach einem Zusammenbruch in einer Discothek musste ich monatelang untersucht werden, mir fehlte jedoch nichts. Es war ein psychischer Knacks hervorgerufen durch meine schwere Vergangenheit in der Jugend, welche diese körperlichen Symptome - Schwindelgefühle, kalter Schweiß, zitternde Knie - auslöste. Mittlerweile sind die größten psychischen Baustellen behoben, jedoch war es ganz gut, dass mir so etwas passiert ist, sonst wäre ich wohl endgültig abgehoben. Versteht mich nicht falsch die Zeit war grauenvoll und ich wünsche sie keinem. Jedoch hat sie mir gezeigt, wie wertvoll das Tanzen an sich ist. Ich gab auch den SpikeDance Choreographie - Unterricht in 2005 auf und widmete mich ganz meinen GoGo-Schülern. Ich begann als Vermittler bei Berlin Entertainment, da ich nicht absehen konnte, ob ich jemals wieder tanzen werde, der Branche aber treu bleiben wollte. Mitte 2005 fing ich dann auch wieder als Steuerfachangestellter an, diesmal jedoch für nur 2 Tage in der Woche und bei einem Arbeitgeber, der von Anfang an wußte, dass ich noch nebenbei etwas mache. Mein psychischer Gesundheitszustand besserte sich, aus SpikeDance entstand das GoGo-College. Erfolgreiche Kurse und Workshops brachten tolle GoGos heraus. Doch auch hier trennt sich bekanntlich die Spreu vom Weizen, man sieht erst später, wie jemand tickt. Höhepunkt war ein Workshop im Januar 2006 in Big Brother VI - Das Dorf. Das GoGo-College ist von mir wieder eingestellt worden. Zu hohe Strapazen und wofür? Sicherlich ist es ein Erfolg zu sehen, wenn es jemand geschafft hat. Aber das war dann auch schon alles. Es ist heutzutage schwer, mich zum Unterrichten zu überreden. Dazu müssen mir schon gute Gründe genannt werden..

Kapitel 6 - der Stand in 2006

Nun haben wir das Jahr 2006, es gab noch einige Abschlußklassen im GoGo-College bevor ich dieses eingestellt habe. Da arbeite ich lieber mit der GoGoakademy zusammen um weniger Streß zu haben. Auftritte und Vermittlungen haben es stark geprägt. Viele Diskotheken und Agenturen habe ich mittlerweile kennengelernt, sehr viele Bundesländer schon besucht, viele Kollegen an der Hand. Momentan habe ich einige feste Clubs in Berlin und Brandenburg, wo ich auch gerne tanze allein schon wegen der Personen, die im Hintergrund der Diskothek stehen. Ende 2005 entschloß ich mich, meine Homepage auf einen neuen Stand zu bringen. Wie ihr seht, ist mir das erst Ende 2006 tatsächlich gelungen.

Positiver Nebeneffekt an meiner Karriere?

Ich habe Deutschland und auch das Ausland kennengelernt, war destöfteren im Fernsehen und in der Zeitung, bin schon ein bekannter Vogel in der Berliner Szene und besitze mittlerweile eine Eigentumswohnung.

Negativer Nebeneffekt an meiner Karriere?

Das Privatleben kommt dann doch zu kurz, ich kann meine früher ausgeübten Sportarten wie Tennis und Fußball nicht mehr betreiben und habe auch sehr wenig Zeit für alltägliche Dinge wie Kino oder andere schöne Sachen. Aber das hole ich alles nach, wenn ich nicht mehr tanze.

Kapitel 7 - Ausblick in die Zukunft

Da habe ich soviel erreicht, kenne tausende von Menschen und bin ganz schön herum gekommen. Mein Ziel ist aber noch immer das gleiche wie zu Beginn meiner Karriere:

- Der Kunde soll die bestmögliche Leistung bekommen, egal ob er Akteure von mir oder mich selbst bucht.

- GoGo ist nicht gleich Strip ist nicht gleich Table-Dance. Die "normalen" Menschen außerhalb sollten irgendwann mal den Unterschied verstehen.

- Die Qualität soll wieder steigen in unserem Buisness, die Leistung der Tänzer muß wieder besser werden, die Preise sollen wieder steigen zu einem fairen Verhältnis. Die Tänzer, welche sich unter Wert vermitteln aufgrund fehlendem Aussehen oder weil sie es nicht besser wissen sollen nicht die Oberhand gewinnen. Qualität hat nunmal seinen Preis. Es ist ein Unterschied, ob ein Tänzer Kostüme im Wert von mehreren hundert oder tausend Euro hat oder nur 3 Strings und 4 knappe Oberteile..(rein bildlich gesprochen)

- Anfänger müssen sich Ihren Weg erarbeiten wie wir alle. Dadurch werden sie auch besser und steigern Ihre Qualität. Denn der Markt hat immer mehr Tänzer/innern für immer weniger Jobs.

- Vielleicht wird das GoGo-Dance ja mal ähnlich dem HipHop oder Streetdance anerkannt und es werden Meisterschaften darin ausgetragen.

An diese Ziele glaube ich und werde weiterhin alles dafür tun, um meinen Teil zur Änderung bestimmter Klischees beizutragen.

Kapitel 8 – Das erste Halbjahr 2007

Nun haben wir Anfang Oktober 2007, mir kommt es in den letzten Jahren immer mehr so vor, dass sich das gute Wetter im Kalenderjahr nach hinten verlagert. Ich würde gerne mal wieder einen schönen Sommer haben.

Das erste Halbjahr 2007 stand ganz im Zeichen von besonderen Auftritten & Agenturvermittlungen. Ich kam in den Genuss von Auftritten bei größeren Veranstaltungen wie dem Bundesvision Songcontest, Wetten, Dass?! Oder aktuell die Feste der Volksmusik. Interessante Vermittlungen wie GoGos für die Kiss Fm Club Tour & Background GoGos für die Gruppe No Limitz oder einige Videoclip-, Film- & Fernsehproduktionen zeigen, dass sich Qualität doch durchsetzen kann. Ende August 2007 haben wir das Layout der Seite umgestaltet. Auch haben wir im September 2007 das Booking System mit viel Aufwand für den Kunden vereinfacht und sind gerade noch dabei, einige Kleinigkeiten zu verändern, um das ganze noch kundenfreundlicher zu gestalten. Sicherlich werden wir spätestens Ende 2007 auf dem höchstmöglichen Stand des Booking Systems sein und hoffentlich weiterhin die Früchte unserer harten Arbeitsstunden ernten können.

Ich habe die SpikeDance Company wieder ins Leben gerufen und das Training stark vereinfacht, so dass auch Erstschüler problemlos einsteigen können. Das System mit Verträgen habe ich abgeschafft. Sicherlich gehe ich bei dieser Sache einen neuen Weg in dieser Brache. Aber ich mache ja oft Dinge, die andere nicht wagen. Die Resonanz ist hervorragend, ich trainiere tolle Nachwuchstänzer und versuche natürlich, diesen Schülern soviele Auftritte und Vermittlungen zukommen zu lassen wie es nur möglich ist. Förderung ist ja das A und O.

Im Juni 2007 hat mich ein guter Freund (ja Patrick du wirst wie versprochen erwähnt) zu einem Tennismatch herausgefordert. Er meinte, er könne mich schlagen. Wir haben ca. 2 Stunden gespielt und es war auch ziemlich knapp zwischen uns. Und dieser Patrick ist nun Schuld daran, dass in mir die Sucht zum Tennis wieder ausgebrochen ist. Ich habe mich in der gleichen Woche wieder bei meinem alten Verein angemeldet und wieder angefangen, zu spielen. Aber wenn man 9 Jahre nicht mehr spielt ist man natürlich nicht mehr auf dem Stand seiner alten Kollegen. Zwei Wochen später haben Patrick und ich noch einmal gespielt. Sorry Patrick für die Klatsche. Erstaunlich, dass fast alle aus meiner Juniorenzeit noch im Verein spielen und auch sonst viele alte Mitglieder von früher noch oft auf der Anlage zu sehen sind. Aber einige Dinge haben sich auch in 9 Jahren nicht geändert worauf ich aber nicht näher eingehen werde.

Seit Ende Juni 2007 bin ich also wieder regelmäßig auf dem Tennisplatz und trainiere fleißig. Im Laufe der letzten Monate bin ich wieder auf dem Leistungsstand aus früheren Zeiten, Mit jedem Tag werde ich besser und schneller. Ich habe mein Fitness – Programm auf meinen Sport abgestimmt und ernte erste Erfolge in dieser Hinsicht. Zwar bin ich nach momentanem Stand etwas traurig, mit 18 aufgehört zu haben. Andererseits bin ich aber auch froh, da ich jetzt viel Zeit für meinen Sport habe und mich noch einmal so richtig reinhängen kann. Im Sommer 2007 habe ich viele Turniere in Berlin gespielt. Klar zählt als erstes der Erfolg. Für mich zählt nur, dass ich in relativ kurzer Zeit wieder mit der Klasse in Berlin mithalten kann. Ich bin sogar so verrückt, es noch einmal auf internationaler Ebene zu versuchen. Letztes Wochenende habe ich mein erstes ITF (International Tennis Föderation) Turnier bei Schweinfurt gespielt. In der Rangordnung die drittgrößte Turnierreihe nach den ATP Turnieren (Top Weltranglistenspieler) & den ATP Challenger Turnieren (Top 100 der Welt). Dort kann man nach erfolgreicher Qualifikation in der Hauptrunde Weltranglistenpunkte sammeln. Es war schön, diese ganzen guten Spieler aus der ganzen Welt kennenlernen zu dürfen und mit Ihnen zu trainieren. Es war alles dabei: Russen, Spanier, Griechen, Amis, ein Irländer und natürlich viele Deutsche. Und ich wurde in meinem ersten Qualifikationsmatch von einem 17 Jährigen Deutschen Nachwuchsspieler regelrecht zerlegt. Erst am Ende des Matches hatte ich mich an die Geschwindigkeit gewöhnt. Die kommenden 2 Wochenenden sind weitere Turniere in dieser Kategorie in Deutschland. Und bei allen Turnieren, die so maximal 5 Stunden entfernt sind werde ich in den nächsten Monaten auch spielen. Ich habe ja nichts zu verlieren und ich bin auch selbstbewusst genug, da vielleicht auch etwas zu erreichen. Laut meinem Jugendtrainer habe ich ja das gewisse Händchen für diesen Sport. Schön ist es, auch wieder bei meiner 1. Männermannschaft mitzutrainieren. Es gibt also auch positive Sucht wie ihr seht.

Und auch im Sport gilt das gleiche Prinzip: gib dein Bestes und glaube an dich. Anfang des Jahres 2008 könnt Ihr dann über die interessanten Dinge des 2. Halbjahres 2007 lesen. Wer weiß, was die nächsten Monate so bringen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein.

Stillstand ist Rückschritt
High Quality Dance Performance

 
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